Größere Vielfalt durch Internationalität und Frauen in Führungspositionen

 

Neben den drei Säulen der sozialen, ökologischen und ökonomischen Veranwtortung legt Philips in seiner Nachhaltigkeitsstrategie auch ein besonderes Augenmerk auf mehr Nicht-Europäer im Management. Damit will der Technologiekonzern eine größere Vielfalt analog seiner Mitarbeiter- und Kundenstruktur schaffen. Darüberhinaus soll der Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöht werden.

Barbara Kux, Chief Procurement Officer.
Philips hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen im gehobenen Management zu erhöhen. Konkrete Maßnahmen wie die Evaluierung von Nachwuchsführungskräften (vier von zwölf High Potentials sind weiblich), die verstärkte Einstellung von externen weiblichen Führungskräften, die Bindung der Managerprämien an die Förderung von Frauen im Team sowie das Angebot von Kinderbetreuungseinrichtungen sollen Philips diesem Ziel näher bringen. Die Ernennung von Barbara Francoise zum globalen Chief Executive Officer (CEO) des Geschäftsbereiches Ultraschall und jene von Barbara Kux im Oktober 2003 zur Konzern-Einkaufsleiterin ist ein Beweis dafür, dass das Unternehmen sich diesem Thema annimmt. Barbara Kux hat zusätzlich den Vorsitz des unternehmensinternen Gremiums für nachhaltige Entwicklung (Sustainability Board) übernommen.

Internationalität und Vielfalt im Management

Philips ist der Überzeugung, dass die Zusammensetzung des Managements jene von Kunden und Mitarbeitern widerspiegeln sollte. Mit mehr Nicht-Europäern im Management will der Konzern deshalb eine größere Vielfalt analog seiner Mitarbeiter- und Kundenstruktur schaffen. Obwohl ein Großteil sowohl der Konsumenten als auch der Mitarbeiter bei Philips aus dem pazifischasiatischen Raum stammt, sind nur sechs Prozent der Führungskräfte bei Philips Asiaten. Daher soll in Managementpositionen die regionale Ausgeglichenheit verbessert werden. Das bedeutet auch, dass in den betreffenden Regionen selbst mehr Führungspositionen eingerichtet werden sollen. Erreicht wird dies durch Maßnahmen, die den unterrepräsentierten Ländern bei der Transformation von einer reinen Produktionswirtschaft hin zu einer wissensbasierten Wirtschaft helfen. Dazu gehört der Bau von Forschungs- und Entwicklungszentren in Singapur, Xian, Beijing, Hong Kong, Shanghai, Taipei und Bangalore. Übrigens belegt das Philips Software Center in Bangalore laut Dataquest Rang fünf unter den besten IT-Arbeitgebern in Indien.