Als eines der ersten Geräte in Europa nimmt das RIW Radiodiagnostisches Institut Winterthur, RODIAG, heute an der Bankstrasse 20 in Winterthur einen modernen Philips Achieva 3.0T Magnetresonanztomographen (MRI) in Betrieb. Das MRI-Gerät wird dank innovativer Technik deutlich schärfere Bilder aus dem Körperinnern liefern und rund einen Drittel schneller als Vorgängermodelle arbeiten. Dies vereinfacht einerseits die Diagnose, macht die Untersuchung für den Patienten angenehmer und hilft Kosten sparen.
Das RIW Radiodiagnostische Institut Winterthur, RODIAG, hat heute in Winterthur einen neuen, modernen Magnetresonanztomographen (MRI) der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Philips Achieva 3.0T kann das schweizweit präsente Radiologieinstitut ein High-End Produkt in der 3.0 Tesla-Klasse in Betrieb nehmen: Demnächst wird der MRI noch mit der neuen zukunftsweisenden ‚Multitransmit Technologie‘ ausgerüstet.
Dr. Urs Gamper, Modality Sales Specialist MR, Philips AG Healthcare, führt anlässlich der Pressekonferenz die Vorteile des neuen MRI am Standort Winterthur aus: „Obwohl die 3.0T-Bildgebung schon sehr ausgereift ist, bietet das neue Philips Achieva 3.0T TX enorme Vorteile. Der entscheidende Fortschritt sind die voneinander unabhängigen Radiowellen-Signale, die das System automatisch an jeden Patienten individuell adaptiert. So bekommen wir homogene und konsistente MRI-Bilder. Diese brauchen wir in unserer täglichen Praxis, um die Zuverlässigkeit der Diagnosen bei komplizierten Krankheitsbildern zu erhöhen. Kommt hinzu, dass das System universell einsetzbar ist, egal ob für Abdomen, Schädel oder Herz.“
Schärfere Bilder…
Der Philips Achieva 3.0T TX ist erst seit Kurzem auf dem Markt. Der MRI ist mit der von Philips entwickelten und patentierten ‚Multitransmit Technologie‘ ausgerüstet. Die entscheidende Neuerung: Die Radiofrequenzwellen (RF), die für die Bildgebung nötig sind, können aus mehreren Quellen ausgesendet werden. Dies gewährleistet eine gleichmässige Verteilung der Wellen im Körper des untersuchten Patienten und reduziert auf diese Weise störende Schattierungen auf den gewonnen Schnittbildern. Letztendlich erhöht die neue ‚Multitransmit Technologie‘ die diagnostische Aussagekraft der MRI-Bilder.
…. in kürzerer Zeit
Ebenso kann das neue MRI mit höherer RF-Signalleistung arbeiten. Die Untersuchungs-zeiten reduzieren sich deshalb mit dem neuen Achieva 3.0T TX um 30 bis 40 Prozent. Bei konventionellen 3.0T-Systemen dauerten beispielsweise Untersuchungen an der Wirbelsäule manchmal bis zu 30 Minuten. Da sich die Patienten während des langen Scans bewegten, waren die Bilder gelegentlich verwackelt und konnten teilweise schlecht ausgewertet werden.
Anforderungsreicher Einbau
Das Gebäude, in welchem sich das RIW Radiodiagnostisches Institut Winterthur, RODIAG, eingemietet hat, steht teilweise unter Denkmalschutz. Dies stellte besondere Heraus-forderungen an den Einbau des neuen Philips Achieva 3.0T: Vor der Einbringung des MRI mussten zuerst die denkmalgeschützten Fenster fachgerecht entfernt werden – um anschliessend wieder im ursprünglichen Zustand eingebaut zu werden.
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