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    Milchzähne

    Milchzähne:
    Vom Zahnen bis zur Zahnfee

    Milchzähne: Vom Zahnen bis zur Zahnfee
    Milchzähne: Vom Zahnen bis zur Zahnfee
    Die Zahnentwicklung stellt im Leben unserer Kleinen wichtige Meilensteine dar: Der erste Milchzahn, der erste Wackelzahn, der erste Erwachsenenzahn. Während dieser Entwicklung sind Sie als Eltern angehalten, Ihre Kids an die richtige Zahnpflege heranzuführen. Entdecken Sie jetzt Tipps und Wissenswertes rund um das Thema Milchzähne.

    Schnell-Fragerunde zum Thema Milchzähne

    Ab wann bekommen Kinder Zähne?
    Durchschnittlich kommen die ersten Zähne bei Babys zwischen dem vierten und sechsen Monat.


    Wie viele Zähne hat ein Kind?
    Wenn alle Milchzähne durchgebrochen sind besteht das Kindergebiss aus 20 Milchzähnen – jeweils zehn oben und zehn unten.

     

    Inwiefern unterscheiden sich Milchzähne von erwachsenen Zähnen?
    Der Zahnschmelz ist bei Milchzähnen viel geringer. Er ist tendenziell nur halb so dick wie bei den bleibenden Zähnen und hat gleichzeitig einen geringeren Mineralstoffgehalt.

    Wann fallen die ersten Milchzähne aus?
    Im Alter von sechs bis sieben Jahren beginnen die Milchzähne bei den meisten Kindern auszufallen.

     

    Welche Milchzähne fallen aus?
    Alle Milchzähne fallen aus, anschliessend wachsen erwachsene Zähne nach.


    Welche Zähne fallen zuerst aus?
    Der Zahnwechsel bei Kindern beginnt in der Regel mit den Schneidezähnen.


    Ab wann sollte man Kinderzähne putzen?
    Sobald der erste Zahn da ist, sollte dieser auch geputzt werden.

    Das Zahnen: Zahndurchbruch & Milchgebiss


    Das Zahnen bei Babys ist für viele Eltern, genau wie für die Kinder, eine anstrengende Zeit. Der Startschuss fällt meistens im Alter zwischen vier bis sechs Monaten. Allerdings kann der Beginn des Zahnens in manchen Fällen auch stark variieren. So kann es beispielsweise vorkommen, dass ein Baby bereits mit einem ersten Ansatz von kleinen Zähnchen auf die Welt kommt. Andersherum gibt es auch Fälle, bei denen sich der Zahndurchbruch bis zum ersten Geburtstag Zeit lässt. In der Regel sind dann jedoch die meisten Schneidezähne sichtbar. Darauf folgen die ersten Backenzähne und ganz zum Schluss die Eckzähnchen. Erst im Alter von drei Jahren sind für gewöhnlich mit den letzten Backenzähnen alle 20 Milchzähne voll da. Zum Schluss besteht das Milchgebiss aus acht Schneide-, vier Eck- und acht Backenzähnen.


    Tooth-Tipp: Um Babys an das Zähneputzen zu gewöhnen, empfiehlt es sich, sie früh an Berührungen im Mund heranzuführen. Hierzu kann beispielsweise beim Waschen des Gesichts ganz sanft mit einem feuchten Tuch im Mund über Ober- und Unterkiefer gestrichen werden.

    Die Milchzähne: Zahnpflege & Kinderzahnarzt

    Durch den dünneren Zahnschmelz und den geringen Mineralstoffgehalt im Vergleich zu erwachsenen Zähnen, sind Milchzähne viel anfälliger für Karies und sollten deshalb gut gepflegt werden. Deshalb sollte schon ab dem ersten Zahn regelmässig geputzt werden. Für die ersten Zähnchen sollten Sie eine Handzahnbürste verwenden, die extra für die ersten Zähne ausgewiesen ist. Ab circa 3 Jahren kann der Nachwuchs auch schon zu einer ersten elektrischen Kinderzahnbürste übergehen.


    Wichtig: Gesunde Milchzähne sind für gesunde Erwachsenenzähne unabdingbar. Kariesbefall und frühzeitiger Verlust der Milchzähne schaden den nachfolgenden Zähnen nachweislich.


    Sobald die ersten Zähne da sind, kann über einen Termin beim Kinderzahnarzt nachgedacht werden. Dieser erste Kontakt verfolgt zwei Ziele: Zum einen kann sich der Zahnarzt einen ersten Eindruck von der Zahngesundheit Ihres Babys verschaffen. Zum anderen entsteht so ein erster Kontakt mit der Zahnarztpraxis. Auf diese Weise können sich die Kleinen mit der Umgebung und dem Kinderzahnarzt selbst vertraut machen.

    Tooth-Tipp: Jetzt mehr über das Thema elektrische Zahnbürsten für Kinder erfahren!

    Das Zähneputzen: Heranführen & Technik


    Lassen Sie die Kleinen schon so früh wie möglich beim Zähneputzen mithelfen. Im Alter von eineinhalb bis zwei Jahren gleicht dies oft mehr einem Schrubben auf der Kauffläche, aber das macht nichts. Das Interesse und der Spass daran sollte gefördert werden, weshalb die eigentliche Technik erst einmal zweitrangig ist. Im Anschluss sollten Sie allerdings nie das Nachputzen der Milchzähne vergessen. Da Kinder gerne adaptieren, kann es zum Erlernen der richtigen Technik nützlich sein, ihnen den Ablauf mehrmals bei sich selbst vorzumachen. Es sollte hierbei einem festen Schema gefolgt werden. Deshalb empfiehlt sich die KAI-plus-Systematik:


    K: Bei weit geöffnetem Mund mit kurzen Bewegungen auf den Kauflächen hin und her bürsten.
    A: Bei aufeinander liegenden Zähnen mit kleinen Kreisbewegungen die Aussenflächen reinigen.
    I: Wieder bei geöffnetem Mund die Innenflächen mit senkrecht gehaltener Zahnbürste putzen.
    Plus: Das Nachputzen durch die Eltern.

     

    Ab dem Moment, in dem die ersten bleibenden Backzähne durchbrechen, sollte zudem noch quer geputzt werden. Dies geschieht meistens im Alter von sechs Jahren. Dennoch sollte es schon vorher in den Ablauf aufgenommen werden, um eine Gewohnheit zu schaffen. Vollkommen alleine können Kinder meist erst im Verlauf der Primarschulzeit putzen, bis dahin sollten sie auf jeden Fall durch die Eltern kontrolliert werden.

    Das Zähneputzen: Heranführen & Technik


    Lassen Sie die Kleinen schon so früh wie möglich beim Zähneputzen mithelfen. Im Alter von eineinhalb bis zwei Jahren gleicht dies oft mehr einem Schrubben auf der Kauffläche, aber das macht nichts. Das Interesse und der Spass daran sollte gefördert werden, weshalb die eigentliche Technik erst einmal zweitrangig ist. Im Anschluss sollten Sie allerdings nie das Nachputzen der Milchzähne vergessen. Da Kinder gerne adaptieren, kann es zum Erlernen der richtigen Technik nützlich sein, ihnen den Ablauf mehrmals bei sich selbst vorzumachen. Es sollte hierbei einem festen Schema gefolgt werden. Deshalb empfiehlt sich die KAI-plus-Systematik:


    K: Bei weit geöffnetem Mund mit kurzen Bewegungen auf den Kauflächen hin und her bürsten.
    A: Bei aufeinander liegenden Zähnen mit kleinen Kreisbewegungen die Aussenflächen reinigen.
    I: Wieder bei geöffnetem Mund die Innenflächen mit senkrecht gehaltener Zahnbürste putzen.
    Plus: Das Nachputzen durch die Eltern.

     

    Ab dem Moment, in dem die ersten bleibenden Backzähne durchbrechen, sollte zudem noch quer geputzt werden. Dies geschieht meistens im Alter von sechs Jahren. Dennoch sollte es schon vorher in den Ablauf aufgenommen werden, um eine Gewohnheit zu schaffen. Vollkommen alleine können Kinder meist erst im Verlauf der Primarschulzeit putzen, bis dahin sollten sie auf jeden Fall durch die Eltern kontrolliert werden.

    Der Zahnwechsel: Phasen & Fakten


    Ungefähr ab dem Beginn des siebten Lebensjahres haben die Milchzähne langsam ausgedient und werden durch die bleibenden Zähne ersetzt. Der Zahnwechsel vom Milchgebiss zum Erwachsenengebiss vollzieht sich in drei Phasen:
     

    1. Phase (6-8 Jahre): Zunächst beginnen die Schneidezähne zu wackeln. Nach und nach fallen diese aus und es vollzieht sich der Wechsel der vorderen Zähne. Ausserdem brechen die ersten grossen Backenzähne im Unter- und Oberkiefer durch. Dies geschieht zunächst oft unbemerkt hinter den Milchzähnen.
    2. Phase (9-12 Jahre): Im Alter von neun bis zwölf Jahren wechseln dann die kleinen Backen- und Eckzähne. Ausserdem brechen die zweiten grossen Backenzähne durch.
    3. Phase (17-24 Jahre): Was viele nicht wissen ist, dass mit dem Beginn der Volljährigkeit das Erwachsenengebiss noch nicht komplett ausgebildet ist. Es fehlen noch die Weisheitszähne. Diese brechen meist zwischen dem 17. Und 24. Lebensjahr durch. Teilweise sind sie nicht im Kiefer angelegt und deshalb schlicht nicht vorhanden – dann ist der Zahnwechsel schon im Kindesalter abgeschlossen.


    Erst nach drei Jahren hat der jeweilige Zahn die Schmelzreifung vollzogen. Das bedeutet, dass der Zahn zunächst mit nicht vollständig ausgehärtetem Zahnschmelz gegen Karies ankämpfen muss. Deshalb sollte nach wie vor äusserst gründlich geputzt werden. Zum Schluss sind aus 20 Milchzähnen mindestens 28 Erwachsenenzähne geworden.

    Die Zahnfee: Tradition & Geschenkideen

    Einzelne Schneidezähne beginnen zu wackeln, was oft mit grossem Stolz von den Kids präsentiert wird. Der erste verlorene Zahn stellt für unsere Kleinsten einen aufregenden Meilenstein dar, bei dem eine wichtige Teilnehmerin nicht fehlen darf: die Zahnfee. Diese Tradition hat ihren Ursprung in Grossbritannien und Amerika. Der Glaube an die gute kleine Fee, die im Schlaf den ausgefallenen Zahn holt und stattdessen ein kleines Geschenk dalässt, ist im letzten Jahrhundert äusserst populär geworden.
    Auch im Rest Europas gibt es verschiedene Sagen, die gewisse Ähnlichkeiten zu der bekannten Zahnfee aufweisen. In Frankreich kommt beispielsweise eine kleine Maus und holt die Milchzähne, während in Polen die Zähne teilweise im Garten vergraben werden, damit die neuen Zähne gut wachsen. Auch die fleissige Ameise ist ein Verwandter der kleinen Fee. Doch was lassen die unsichtbaren Helfer, die sich in der Nacht hereinschleichen am besten anstelle des Zahns da? Ein schönes Zahnfee-Geschenk und bei noch sehr nützlich ist ein schönes kleines Gefäss für die ausgefallenen Zähne – denn wo ein Zahn ausgefallen ist, werden unweigerlich 19 weitere folgen. Es ist für die Kinder etwas Besonderes, deshalb sollten sie zumindest die ersten Milchzähne aufbewahren. Auch ein neues Zahnputzset oder andere Kleinigkeiten, wie Haarspangen, kleine Kinderbücher oder traditionell eine Geldmünze für die Spardose sind eine schöne Idee.
    Tooth-Tipp: Um dem Ganzen eine ganz besondere Note zu verleihen, kann ein kleiner Brief unter das Kopfkissen geschoben werden. Die persönlichen Worte von der Zahnfee an den Nachwuchs sind aufregend und eine gute Gelegenheit an das regelmässige Zähneputzen zu appellieren.

    Zahnunfall beim Kind: Und was nun?

     

    Ein Zahnunfall bei Kindern passiert schneller, als man denkt. Auf dem Klettergerüst getobt oder etwas wilder mit den Geschwistern gerangelt und schon ist es passiert. Grundsätzlich ist dies aber kein Grund zur Panik. Sichern Sie sich im Vorfeld am besten mit einer Zahnversicherung für Kinder ab und bewahren Sie die Ruhe, wenn es doch einmal zum Zahnunfall kommt.

    Absichern: Um hohen Kosten bei der Behandlung der Kinderzähne aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich generell eine Zahnversicherung für Kinder. Diese sollte möglichst schon bei der Geburt abgeschlossen werden, denn der Abschluss einer Zahnversicherung für Kinder wird mit zunehmendem Alter immer schwieriger und teurer. Eine umfangreiche Behandlung der Kinderzähne ist in der Schweiz nicht in der normalen Krankenversicherung enthalten. Notfälle werden zwar in vielen Fällen übernommen, doch spätestens, wenn es an Themen wie eine Zahnstellungskorrektur geht, macht sich die Zahnversicherung für Kinder bezahlt.


    Vorbeugen: Kinder, die sich in Sportarten mit gröberem Körperkontakt austoben oder riskanteren Hobbys, wie beispielsweise Ice Hockey nachgehen, können vorsichtshalber einen Zahnschutz tragen. Solch eine Kunststoffschiene schützt die Milchzähne und reduziert damit das Verletzungsrisiko. Die Schiene kann beim behandelnden Kinderzahnarzt angefragt werden und muss bei wachsendem Kiefer regelmässig erneuert werden.


    Reagieren: Wenn es nun doch zum Ernstfall kommt und Ihr Kind einen Zahnunfall hatte, sollten Sie zu allererst die Ruhe bewahren. Denn sind nur die Milchzähne betroffen, ist dies für gewöhnlich kein Notfall. Diese werden in der Regel nicht ersetzt, dennoch sollten Sie mir Ihrem Kind unverzüglich einen Kinderzahnarzt aufsuchen. Wenn ein bleibender Zahn betroffen ist, gilt dies als Zahnnotfall. Auch dann sollten Sie unverzüglich einen Zahnarzt aufsuchen, da diese Zähne unbedingt erhalten werden müssen. Falls Ihr Kind stark blutet, können Sie eine Mullbinde aus dem Erste-Hilfe-Kasten nehmen oder ein anderes sauberes Textilstück, wie beispielsweise ein Stofftaschentuch und es vorsichtig auf die Wunde drücken. Wichtig dabei ist, dass es nicht fusselt. Äusserlich kann die schmerzende Stelle gekühlt werden.


    Tooth-Tipp:
    Es ist wichtig, dass der ausgeschlagene Zahn sehr sorgfältig behandelt wird. Fassen Sie ihn nicht an der Wurzel, sondern nur an der Krone an. Säubern Sie ihn nicht. Um ihn bestens zu schützen können Sie ihn für den Transport zum Zahnarzt kurz in isotonische Kochsalzlösung oder einem Glas Milch legen. Am besten eignet sich allerdings eine Zahnrettungsbox.