Grenzenlos

Digitalisierung in Zeiten von COVID-19 – und danach

Digitalisierung in Zeiten von COVID-19 – und danach

Gerrit Schick, Head of Health Informatics, Philips GmbH Market DACH, über Mehrwert und Voraussetzungen digitaler Arbeitsweisen.

Lassen Sie uns über Lösungen für eine zukunfts­sichere Gesund­heits­ver­sorgung sprechen.

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„Wir erleben gerade einen immensen Stresstest für das deutsche Gesundheits­system, der digitale Versorgungslücken und Defizite in der IT-Infrastruktur deutlich macht.“

Gerrit Schick
Head of Health Informatics,
Philips GmbH Market DACH

Digitalisierung in Zeiten von COVID-19 – und danach

Das Thema Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung ist aktueller denn je. Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie zeigt sich, welchen Mehrwert digitale Versorgung schaffen kann und was Medizin 4.0 zu leisten vermag. Gleichzeitig wird einmal mehr deutlich, wie viel wir noch zu tun haben. Mit einem EMRAM-Wert von 2,3 hinken deutsche Krankenhäuser im weltweiten Vergleich stark hinterher. Telemedizinische Ansätze beschränken sich weitestgehend auf radiologische Anwendungen. Ansonsten finden sich fast nur Umsetzungen in relativ klein-skaliertem Umfang.

Die Coronakrise unterstreicht den Nutzen der Digitalisierung

 

Die derzeitige Situation veranschaulicht, wie unverzichtbar Informationstechnologie mittlerweile für den Austausch von Informationen, interdisziplinäres Arbeiten und Vernetzung geworden ist. Aktuelle Beispiele sind das zentrale Register, in dem deutschlandweit die Kapazitäten auf den Intensivstationen einsehbar sind, und der internationale Austausch diagnostischer Daten zu COVID-19. Auch digitale Plattformen für das Patientenmanagement gewinnen an Bedeutung. Sie ermöglichen die Steuerung der Patienten, die Vorbereitung von Terminen und die Durchführung von Online-Sprechstunden. Darüber hinaus gibt es natürlich viele weitere Anwendungsfelder. Sie alle eint, dass sie sich die Vorteile digitaler Prozesse und schnell verfügbarer Daten für die Patientenversorgung zu Nutze machen. In gewisser Weise zeigt uns die Coronakrise, wie wichtig digitale Prozesse und schnell verfügbare Daten sind. Wir erleben gerade einen immensen Stresstest für das deutsche Gesundheitssystem, der digitale Versor­gungslücken und Defizite in der IT-Infrastruktur deutlich macht. Sobald die erste Welle der Pandemie durchgestanden ist, wird es deshalb zu einer Beschleunigung der Digitalisierung kommen – im Krankenhaus, im niedergelassenen Bereich und zwischen den Sektoren.

Digitalisierung und Prozess­optimierung müssen Hand in Hand gehen


Auch wenn der grundsätzliche Nutzen auf der Hand liegt: Die digitale Transformation kann nur gelingen, wenn sie mit einer Überprüfung und Veränderung der Prozesse einhergeht. Nur dann lassen sich die neuen Strukturen mit den Systemen und Lösungen verbinden, die die definierten Prozesse optimal abbilden. Im Idealfall stehen im digitalen Workflow alle relevanten Informationen allen Beteiligten jederzeit zur Verfügung. Klinische Informationssysteme von Philips sind seit vielen Jahren wichtiger Bestandteil der IT-Infrastruktur von Krankenhäusern. In der Radiologie, Kardiologie und Intensivmedizin haben sie einen engen Bezug zu der Medizintechnik, die wir in diesen Bereichen anbieten. Hinzu kommen weitere Lösungen wie unser Patientendatenmanagementsystem, das VitalHealth Patientenportal, die elektronische Gesundheitsakte oder Telemedizin­anwendungen. Übergeordnetes Ziel von Philips ist es, digitales Arbeiten über Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg zu unterstützen und die dafür nötigen Schnittstellen im Gesundheitswesen zu schaffen.

Virtuelle Netzwerke für Patienten, Ärzte und Pflegekräfte


Das Arbeiten in virtuellen Netzwerken, zum Beispiel in der Teleradiologie, der Teleintensivmedizin oder der digitalen Pathologie, ermöglicht eine effiziente, standortunabhängige Nutzung von Ressourcen und Expertisen. Das erhöht die Versorgungsqualität für die Patienten und entlastet Ärzte und Pflegekräfte – insbesondere im ländlichen Raum, wo kleinere Häuser oft mit einer niedrigen Personaldecke zu kämpfen haben. In Gesundheitskrisen können Grund- und Regelversorger so auf das Spezialwissen grosser Zentren zurückgreifen. Durch vollständig digitale Strukturen sinkt der Aufwand bei der Dokumentation und Erfassung von Daten. Die Verfügbarkeit von Informationen innerhalb und ausserhalb der einzelnen Abteilung steigt, das Management und die Verarbeitung der Daten wird einfacher. Routineaufgaben fallen weg und die Mitarbeiter haben mehr Zeit für die Interaktion mit dem Patienten. Direkte digitale Kommunikationswege zum Patienten erleichtern eine gezielte Information und Beratung. Gleichzeitig entsteht durch die Digitalisierung auch das Fundament für den Einsatz künstlicher Intelligenz. Die Datensicherheit hat dabei im Sinne eines proaktiven Schutzes oberste Priorität und muss End-to-End in Konzeption, Implementierung und Betrieb einbezogen werden.

Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam bewältigen


Je nach Standort und Grösse sind die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, sehr unterschiedlich. Fest steht: Die Situation wird nicht einfacher und der Handlungsdruck erhöht sich. Mehr denn je müssen deshalb alle Beteiligten an einem Strang ziehen, sich auf einheitliche Standards verständigen, datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen prüfen und machbare Finanzierungsansätze entwickeln. Diesen Weg möchten wir bei Philips mit unserer Expertise partnerschaftlich begleiten, in fachbereichsbezogenen Digitalisierungsprojekten oder innerklinischen Vernetzungskonzepten ebenso wie in sektorübergreifenden Ansätzen. Unsere IT-Lösungen verfügen über offene Schnittstellen auf Basis etablierter technologischer Standards wie HL7, FHIR und IHE, sodass sie sich einfach in die bestehende IT-Infrastruktur einbinden lassen. Unabhängig von Leistungserbringern, Systemen und deren Herstellern können wir mit unseren Interoperabilitätslösungen innerklinisch und an den Übergängen zur ambulanten Versorgung für einen schnelleren, prozessorientierten Datenaustausch zwischen den angeschlossenen Informationssystemen sorgen. Dabei setzen wir auf bestehende Architekturen auf und verbinden vorhandene Systeme miteinander. Das reduziert Insellösungen, schützt bestehende Investitionen und erhöht die digitale Leistungsfähigkeit des einzelnen Leistungserbringers wie auch des Gesundheitssystems insgesamt.

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Gerrit Schick

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