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Workflows ganzheitlich

optimieren

Workflows ganzheitlich optimieren

Michael Heider über End-to-End-Prozessexzellenz in der Radiologie und ihre Hebelwirkung für das Unternehmen Krankenhaus

Lassen Sie uns über Lösungen für eine zukunfts­sichere Gesund­heits­ver­sorgung sprechen.

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„Mit dem ganzheitlichen, herstellerneutralen Konzept der Radiology Workflow Suite heben wir Prozessoptimierung auf eine neue Stufe. Wir harmonisieren eine Reihe komplexer Abläufe so, dass sie wie Zahnräder ineinandergreifen. Für einen nahtlosen, verlustfreien Datenaustausch befasst sich das Team der Philips Interoperability Solutions ausschliesslich mit der Integration offener und standardisierter Schnittstellen.“

Michael Heider Business Marketing & Sales Leader Precision Diagnosis,  Philips GmbH Market DACH
Michael Heider
Business Marketing & Sales Leader Precision Diagnosis,
Philips GmbH Market DACH

Workflows  ganzheitlich optimieren

Schon seit Jahren schreiben immer mehr Krankenhäuser rote Zahlen. Die Corona-Pandemie hat die Situation weiter verschärft. Laut Krankenhaus-Barometer 2020 bewerten nur noch 18 Prozent ihre wirtschaftliche Lage als gut. Prozessoptimierung ist ein zentrales Instrument, um den Abwärtstrend zu stoppen. Dabei hat die Radiologie als interdisziplinärer Knotenpunkt besondere Bedeutung. Aufgrund ihres breiten diagnostischen und interventionellen Aufgabenspektrums ist sie bei nahezu allen Fällen beteiligt. Wenn die Workflows hier nicht stimmen, hat das Auswirkungen auf das ganze Haus, da Wartezeiten für bildgebende Untersuchungen die Verweildauer verlängern und die Kosten in die Höhe treiben.

Potenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette heben

 

Um die Prozesse in der Radiologie End-to-End zu verbessern, hat Philips die Radiology Workflow Suite entwickelt. Das Konzept verbindet Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von Patientenmanagement und Bildgebung über Bildanalyse und Befundung bis hin zu Entscheidungsfindung, Therapie und Nachsorge. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz heben wir Workflowoptimierung auf eine neue Stufe, denn wir harmonisieren eine Reihe komplexer Abläufe so, dass sie wie Zahnräder ineinandergreifen. Und dann ist da noch das Thema Interoperabilität. Die Radiology Workflow Suite ist herstellerneutral. Für einen nahtlosen, verlustfreien Datenaustausch befasst sich das Team der Philips Interoperability Solutions ausschliesslich mit der Integration offener und standardisierter Schnittstellen.

Virtuelles Fachwissen dorthin bringen, wo es gebraucht wird

 

Wie wichtig Interoperabilität als Voraussetzung für eine vernetzte Versorgung ist, hat das Gesundheitssystem einmal mehr durch die Pandemie erfahren. Überhaupt wird die Corona-Krise zurecht mit einem Brennglas verglichen, das einige Schwachstellen offenbart. Eine weitere ist der Fachkräftemangel. Bereits 2009 hat das Deutsche Krankenhausinstitut festgestellt, dass rund jedes fünfte Krankenhaus Schwierigkeiten hat, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für offene MTRA-Stellen zu finden. Inzwischen klagt fast die Hälfte der Häuser über fehlenden Nachwuchs in der Radiologie.1


Hier setzt unser Radiology Operations Command Center an. Mit der Telepräsenz-Lösung können sich Expertinnen und Experten von einer Zentrale aus remote auf CT- und MR-Systeme – einschliesslich Scanner von Drittunternehmen – aufschalten, um MTRAs in Krankenhäusern in Echtzeit zu unterstützen. Ausserdem trägt die Hilfe aus der Ferne dazu bei, die Standardisierung voranzutreiben, fehlende Erfahrung bei Berufseinsteigenden zu kompensieren und die Ausbildung zu zentralisieren. Die Patientinnen und Patienten profitieren von einer qualitativ hochwertigen, wohnortnahen Versorgung. Vor allem aber wird das Personal entlastet.

Automatisierung reduziert Stress und steigert die Qualität

 

2019 hat die MarkeTech Group im Auftrag von Philips die Studie Radiology staff in focus durchgeführt. Das Ergebnis: In Deutschland leiden 97 Prozent der befragten MTRAs unter Burnout-Symptomen. Weiterhin gaben die Teilnehmenden an, dass 20 Prozent ihrer Arbeit ineffizient seien und automatisiert werden sollten. Unsere Smart Workflow-Lösungen für die Magnetresonanztomographie tragen diesem Wunsch Rechnung. VitalScreen macht zum Beispiel Vorschläge zur Wahl der richtigen Spulen und bietet visuelle Anleitungen für deren Positionierung. SmartExam übernimmt im Hintergrund die Planung und Durchführung der ExamCard-Protokolle. VitalEye überwacht mithilfe von Sensoren die Atembewegungen; das Anlegen eines Atemgurtes entfällt.

Beim Röntgen-Thorax erleichtert der KI-gestützte Smart Assistant die Umsetzung des First-time-right-Prinzips. Er gibt MTRAs innerhalb von Sekunden Feedback zur Bildqualität, sodass sie bei mangelhaften Aufnahmen Wiederholungsuntersuchungen durchführen können, ohne vorher mit der Radiologin oder dem Radiologen Rücksprache zu halten. Neben der Zeitersparnis hob Prof. Dr. med. Axel Goßmann in einem Philips Symposium auf dem European Congress of Radiology (ECR) 2021 den Trainingseffekt hervor. Der Chefarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie der Krankenhäuser Merheim und Holweide, Kliniken der Stadt Köln gGmbH berichtete über eine kontinuierliche Steigerung der Qualität. Sie sei darauf zurückzuführen, dass der Smart Assistant Fehlerquellen benennt und Empfehlungen gibt, wie die MTRAs gleich beim ersten Mal einwandfreie Bilder erzielen können.

KI macht Radiologinnen und Radiologen das Leben leichter

 

Die Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz (KI) mehr als Bedrohung denn als Chance begriffen wurde, sind zum Glück vorbei. Längst wissen wir, dass sie die Qualität der Diagnostik verbessert, indem sie die Variabilität reduziert und die Reproduzierbarkeit erhöht. Zusätzlich entlastet sie Radiologinnen und Radiologen von monotonen Routineaufgaben und setzt Ressourcen für anspruchsvolle, nicht delegierbare Tätigkeiten frei. Besonders gross ist der Mehrwert, wenn es darum geht, in komplexen Strukturen standortübergreifend und interdisziplinär zusammenzuarbeiten.

IntelliSpace Portal ist eine skalierbare Nachverarbeitungsplattform, über die Radiologinnen und Radiologen überall Zugriff auf die Bilder sämtlicher Systeme haben. Das macht die Befundung flexibel und unabhängig von modalitätsnahen Workstations. Die neueste Version bietet ein umfangreiches Paket an KI-Algorithmen für die Kardiologie, Pulmologie, Onkologie und Neurologie, das zu einer genaueren Detektion von Pathologien und schnelleren Befundung beiträgt. So kann beispielsweise ClearRead CT von Riverain Technologies 29 Prozent zuvor übersehener pulmonaler Noduli identifizieren und die Zeit für die Auswertung um 26 Prozent verkürzen.2 Wie in der München Klinik lässt sich die Visualisierungslösung zudem für Tumorkonferenzen und Webinare nutzen. Dort haben wir IntelliSpace Portal im Rahmen einer Innovationspartnerschaft installiert, um die radiologischen Abteilungen von vier Standorten zu verbinden.


Doch KI ist bei Weitem noch nicht in der Versorgungsrealität angekommen. Mit der IntelliSpace AI Workflow Suite wollen wir den Transfer der Schlüsseltechnologie in die Routine vereinfachen. Die herstellerneutrale, multimodale Plattform ordnet die Bilddaten automatisch im Hintergrund den passenden KI-Applikationen zu und startet die Analyse, ohne dass eine Interaktion erforderlich ist. Durch die Anbindung an das PACS werden die Ergebnisse gleich bei Beginn der Befundung im Result Board bereitgestellt. Die Radiologinnen und Radiologen – weiterhin oberste Entscheidungsinstanz – können sie bestätigen oder verwerfen. Ausserdem haben sie über die Plattform Zugang zu einem Marktplatz für KI-Anwendungen von Drittunternehmen.   

Mehr Klartext: Interactive Multimedia Reporting

 

Freitexte sind so individuell, wie die Radiologinnen und Radiologen, die sie diktieren. Sie lassen viel Spielraum für Interpretationen. Im ungünstigsten Fall suchen die Zuweisenden vergeblich nach den Informationen, die sie für die Therapieentscheidung benötigen. Studien belegen die Überlegenheit der strukturierten Befundung gegenüber der „Prosa“ in puncto Vollständigkeit und Verständlichkeit. Chirurginnen und Chirurgen haben zum Beispiel beim Pankreaskarzinom in nur 25 bis 43 Prozent der nicht-strukturierten Befunde ausreichende Informationen für die OP-Planung gefunden; bei den strukturierten Befunden waren es 69 bis 98 Prozent.3 Weitere Vorteile sind eine enorme Zeitersparnis und – Stichwort KI – die Maschinenlesbarkeit. Gründe genug, über unsere Clinical Collaboration Platform ein Modul für Interactive Multimedia Reporting anzubieten. Via Spracherkennung können Radiologinnen und Radiologen im PACS direkt in individualisierte Vorlagen diktieren und Textbausteine auswählen. Die Integration von wichtigen Bildern, Diagrammen, Vergleichstabellen und Hyperlinks sorgt für eine hohe Anschaulichkeit und Nachvollziehbarkeit, die insbesondere bei der onkologischen Verlaufskontrolle gefragt ist.

Die Zukunft? Auch und vor allem eine Frage der Workflows

 

Krankenhäuser, die im Wettbewerb bestehen wollen, kommen an der Prozessoptimierung nicht vorbei. Mit der ganzheitlichen, herstellerneutralen Radiology Workflow Suite stimmen wir eine Vielzahl von Abläufen so aufeinander ab, dass sie nahtlos ineinandergreifen. Das Konzept mag zwar komplex sein, aber auch mindestens genauso flexibel. Denn nur dadurch sind wir in der Lage, radiologische Abteilungen individuell an jedem Punkt der Wertschöpfungskette zu unterstützen.

 

1 Fachkräftemangel und Fachkräftebedarf in MTA-Berufen. Ein Projekt des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) im Auftrag des Dachverbandes für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland (DVTA). Abschlussbericht, Mai 2019.   
2 Lo SC et al: JOURNAL CLUB: Computer-Aided Detection of Lung Nodules on CT With a Computerized Pulmonary Vessel Suppressed Function. American Journal of Roentgenology. March 2018;210:480-488. doi: 10.2214/AJR.17.18718
3 Brook, O. et al.: Structured Reporting of Multiphasic CT for Pancreatic Cancer: Potential Effect on Staging and Surgical Planning. Radiology Volume 274 number 2, February 2015. https://doi.org/10.1148/radiol.14140206

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„Die Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz mehr als Bedrohung denn als Chance begriffen wurde, sind zum Glück vorbei. Längst wissen wir, dass sie die Qualität der Diagnostik verbessert, indem sie die Variabilität reduziert und die Reproduzierbarkeit erhöht. Zusätzlich entlastet sie Radiologinnen und Radiologen von monotonen Routine­aufgaben und setzt Ressourcen für anspruchsvolle, nicht delegierbare Tätigkeiten frei.“

 

Michael Heider,
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