Einsatz von 3D-Ultraschall zur Quantifizierung der Herzfunktion
Dynamic HeartModel verwendet Algorithmen zur Identifizierung des Herzens in einem 3D-Volumen, das aus dem apikalen Standard-Vierkammerfenster gewonnen wurde, wobei der LV und LA entlang der Volumenachse zentriert sind. Das Sichtfeld sollte gerade breit und tief genug sein, um den gesamten LV und LA zu erfassen, sodass die Bildfrequenz nicht unnötig reduziert wird. Mindestens 14 ASE-Segmente sollten sichtbar sein.
Der Dynamic HeartModel-Algorithmus nutzt Informationen über das Herz, die durch umfangreiches Training mit etwa 1.000 Echokardiogrammen gewonnen wurden. Dieses Training ermöglicht es der Anwendung, das Modell an Herzen anzupassen, die typischerweise in einem klinischen Szenario vorkommen. Die Anwendung verwendet dann einen modellbasierten Segmentierungsalgorithmus, um das Modell mit dem Bild auf immer feineren räumlichen Skalen abzugleichen.
Obwohl das Dynamic HeartModel die Ränder automatisch erkennt, bietet es auch eine Benutzeroberfläche zur Feinjustierung der Ergebnisse – zur Anpassung an individuelle Benutzerpräferenzen oder an ungewöhnliche Fälle.
Dynamic HeartModel ermöglicht die Messung der Herzmasse in 3D, sodass der fehlerbehaftete Einsatz geometrischer Annahmen, die beim 2D-Betrieb verwendet werden, entfällt. Es besteht außerdem die Möglichkeit, bis zu fünf Schläge zu messen und den Mittelwert der Ergebnisse zu bilden, was eine fundiertere Analyse ermöglicht als bei einem einzelnen Schlag. Ein zusätzlicher Vorteil der Verwendung von 3D-Volumina zur Analyse der kardialen Funktion ist die Möglichkeit, das Volumen des LV und des LA innerhalb desselben Herzzyklus genau zu messen.
Eine ausführlichere Diskussion über Dynamic HeartModel und seine klinische Anwendung finden Sie im White Paper (zum Download).