Hamburg – Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA), ein weltweit führender Anbieter von Gesundheitstechnologie, erweitert seine bildgesteuerte Therapieplattform Philips Azurion um ein neuro-biplanes System. Das Angiographiesystem mit optimierter Bildgebung und flexiblerer Positionierung wurde entwickelt, um neurovaskuläre Interventionen massgeblich zu verbessern. Anwendungsgebiete sind die Behandlung von Schlaganfällen sowie komplexe neurovaskuläre Eingriffe, wie die Versorgung von Hirnaneurysmen und angeborenen Gefässmalformationen. Philips Azurion 7 ermöglicht eine effizientere Behandlung mit besseren Ergebnissen und senkt so Behandlungskosten.
In Zusammenarbeit mit führenden Interventionalist*innen haben wir das neue Azurion neuro-biplan System entwickelt, um eine ausgezeichnete Patientenversorgung, eine optimierte Leistung der Angiographie-Suite und Rentabilität zu erreichen. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser neuen Lösung die Auswirkungen des Schlaganfalls auf Patientinnen und Patienten verringern und ihnen damit nach einem Akutereignis ein gesundes Leben ermöglichen können.“
Dr. med. Jennifer Franke
Business Leader Image Guided Therapy Philips DACH
Das biplane, bildgesteuerte Neuro-Angiographiesystem optimiert Arbeitsabläufe bei Verfahren, für deren Diagnose eine Kombination aus 2D- und 3D-Bildgebung erforderlich ist. In Verbindung mit der neuesten Neuro-Suite-Software und Services bietet es Neuroradiolog*innen eine vollständig integrierte Lösung, die die ClarityIQ Niedrigdosis-Bildgebung von Philips mit einer Reihe spezieller Neuro-Tools* kombiniert, die ein hohes Mass an Effizienz, Flexibilität und Kontrolle bietet. Zu den neuen Funktionen des Azurion Systems gehören verbesserte und schnellere C-Bogen-Rotations-, Abwinkelungs- und Parkmöglichkeiten, die einen raschen Wechsel zwischen 2D- und 3D-Bildgebung ermöglichen, eine umfassende tischseitige Steuerung, die das Verlassen des sterilen Bereichs unnötig macht, eine automatische Röntgenstrahl- und Detektorausrichtung, die bei jeder Abwinkelung und Drehung korrekt ausgerichtete Bilder liefert, sowie eine neue Kopfstütze zur Unterstützung einer verbesserten Schlaganfall-Notfallversorgung.
Einer von vier Erwachsenen über 25 Jahren erleidet irgendwann im Leben einen Schlaganfall.¹ Weltweit werden die direkten und indirekten Kosten auf rund 891 Milliarden US-Dollar pro Jahr geschätzt.² Der Schlüssel zur Verringerung persönlicher, gesellschaftlicher und finanzieller Auswirkungen liegt in der Befolgung des Axioms „Time-is-Brain“: Je schneller ein Schlaganfall behandelt wird, desto besser ist die Prognose. Beim ischämischen Schlaganfall, der 87 Prozent aller Schlaganfälle ausmacht³, sind die Vorteile einer intraarteriellen Behandlung (IAT) weithin etabliert. IAT ist ein kathetergestütztes Verfahren zur mechanischen Auflösung oder Entfernung von Blutgerinnseln (mechanische Thrombektomie) und/oder zur Injektion Gerinnsel auflösender Mittel innerhalb von sechs Stunden nach Auftreten der Symptome.⁴ Da sich die mechanische Thrombektomie zum Standard bei der Behandlung von ischämischen Schlaganfällen mit grossen Gefässverschlüssen weiterentwickelt hat, ist die Nachfrage nach Angio-Suiten mit hoher Auslastung, die es Anwender*innen ermöglicht, schnell und effizient zu arbeiten, rapide gestiegen. Zusätzlich zu den effizienzsteigernden Funktionen seiner Azurion Plattform maximiert Philips die Betriebszeit seiner Angio-Suite Lösungen durch komplexe künstliche Intelligenz (KI) und Algorithmen des maschinellen Lernens. Diese gewährleisten die Überwachung der Systemleistung über die neuen Remote-Services des Philips ServiceHub. Die Dienste kommunizieren, überwachen und reagieren proaktiv auf potenzielle Service-Probleme, indem sie z. B. wahrscheinliche Komponentenausfälle mindestens sieben Tage im Voraus vorhersagen, sodass Präventivmassnahmen ergriffen werden können.
Neben der Einführung des neuen neuro-biplanen Angiographiesystems Azurion Release 3.0 evaluiert das Unternehmen Möglichkeiten eines potenziell schnelleren Direct-to-Angio-Suite (DTAS)-Ansatzes, bei dem Schlaganfallpatient*innen direkt in der Angio-Suite unter Verwendung von Cone-Beam-CT-Bildgebung diagnostiziert und unmittelbar behandelt werden können. Philips sponsort die klinische Studie WE-TRUST (Workflow Optimization to Reduce Time to Endovascular Reperfusion for Ultra-fast Stroke Treatment)⁵, die hauptsächlich mit dem Philips Angiographiesystem Azurion durchgeführt wird. Mit seinem umfassenden Portfolio intelligenter, vernetzter Lösungen vernetzt Philips medizinisches und pflegendes Personal während der gesamten Schlaganfallversorgung – ortsunabhängig.
* SmartCT Soft Tissue helical, Aneurysm Flow, SmartCT Dual Phase Cerebral. ¹ World Stroke Organization (WSO): Global Stroke Fact Sheet 2022 (https://www.world-stroke.org/assets/downloads/WSO_Global_Stroke_Fact_Sheet.pdf). ² Owolabi MO, Thrift AG, Mahal A, et al.; Stroke Experts Collaboration Group. Primary stroke prevention worldwide: translating evidence into action. Lancet Public Health. 2022 Jan;7(1):e74-e85. doi: 10.1016/S2468-2667(21)00230-9. Epub 2021 Oct 29. Erratum in: Lancet Public Health. 2022 Jan;7(1):e14. PMID: 34756176; PMCID: PMC8727355. https://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(21)00230-9/fulltext. ³ Virani S.S., Alonso A., Benjamin E.J., et al. Heart Disease and Stroke Statistics-2020 Update: A Report from the American Heart Association. Circulation. 2020;141:e139-e596. doi: 10.1161/CIR.0000000000000757. https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/CIR.0000000000000757?rfr_dat=cr_pub++0pubmed&url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori%3Arid%3Acrossref.org. ⁴ NHS England UK: https://www.england.nhs.uk/wp-content/uploads/2019/05/Mechanical-thrombectomy-for-acute-ischaemic-stroke-ERRATA-29-05-19.pdf ⁵ WE-TRUST (Workflow Optimization to Reduce Time to Endovascular Reperfusion for Ultra-fast Stroke Treatment). Sponsored by Philips. https://www.wetrust-study.com/
Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen durch sinnvolle Innovationen zu verbessern. Grundlage hierfür ist ein konsequent menschenzentrierter Innovationsansatz, der fortschrittliche Technologien mit klinischen Erkenntnissen und einem tiefen Verständnis von Konsumentenbedürfnissen verbindet. Philips entwickelt sowohl Lösungen für die persönliche Gesundheit von Konsumentinnen und Konsumenten als auch professionelle Gesundheitslösungen für medizinisches Fachpersonal und seine Patientinnen und Patienten – im Krankenhaus ebenso wie im häuslichen Umfeld. Mit Hauptsitz in den Niederlanden zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern in den Bereichen diagnostische Bildgebung, Ultraschall, bildgeführte Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie im Bereich Personal Health. Im Jahr 2025 erzielte Philips einen Umsatz von 18 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit 64.800 Mitarbeitende. Mit seinen Vertriebs- und Serviceaktivitäten ist das Unternehmen in mehr als 100 Ländern vertreten. Mehr über Philips im Internet: www.philips.ch/healthcare

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