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    Eltern-Leitfaden

    Home ›› Tipps gegen die 5 häufigsten Stillprobleme
    Home ›› Tipps gegen die 5 häufigsten Stillprobleme

    5 häufige Probleme beim Stillen und wie sie gelöst werden können

     

    Lesedauer 8 min.

     

    Das erste Mal stillen! Wie alle aussergewöhnlichen Ereignisse im Leben, kann das sowohl aufregend als auch etwas beängstigend sein. Haben Sie sich dafür entschieden, Ihr Baby zu stillen, dann sollten Sie sich auf diese Zeit ein wenig vorbereiten. Es ist normal, dass es zu ein paar Anlaufschwierigkeiten und Stillproblemen kommen kann. Vermutlich haben Sie auch erst einmal viele Fragen zum Stillen. Je mehr Sie darüber wissen, desto selbstsicherer können Sie diese spannende Phase angehen.

     

    Ihr Baby dockt nicht an oder Ihre Brustwarzen sind eingerissen und schmerzen? Stillen ist für alle Mütter zunächst etwas Neues und Unbekanntes. Um Ihnen den Einstieg in diesen Teil der Mutterschaft zu erleichtern, finden Sie hier hilfreiche Ratschläge. Wir unterstützen Sie so sehr wir können, aber unsere Tipps ersetzen nicht die Beratung durch medizinisches Fachpersonal. Wenn Sie Stillprobleme haben sollten, die Ihnen konkrete Sorgen bereiten, wenden Sie sich bitte immer an Ihren Arzt oder Hebamme.

    5 häufige Stillprobleme

    1. Das Baby «dockt nicht an»

     

    Es kann durchaus ein wenig dauern, bis das Baby richtig an der Brust trinkt. Sie und Ihr Baby müssen sich erst aneinander gewöhnen. Setzen Sie sich wegen anfänglicher Probleme beim Stillen nicht unter Druck. Haben Sie jedoch den Eindruck, Ihr Baby dockt nicht an und trinkt nicht richtig, kann dies zu verschiedenen Problemen führen.

     

    Wenn Sie Schwierigkeiten mit dem Anlegen haben oder beim Stillen Schmerzen verspüren, dann suchen Sie sich Rat. Hinweise, dass Ihr Baby nicht richtig an der Brust trinkt, können die Folgenden sein:

     

    • Wenn Ihre Brustwarzen beim Stillen schmerzen
    • Wenn der Mund Ihres Babys nur Ihre Brustwarze umschliesst
    • Wenn die Lippen Ihres Babys eingesogen sind
    • Wenn Sie ein Klicken oder ein lautes Saugen hören
    • Wenn Ihr Baby unzufrieden wirkt, nachdem es versucht hat zu trinken
    • Wenn Ihr Milcheinschuss mit der Zeit nachlässt, obwohl Sie häufig stillen
     
    Diese Still-Tipps erleichtern Ihrem Baby das richtige Trinken an der Brust:
     
    • Schaffen Sie eine ruhige Umgebung. Das A und O für angenehmes Stillen ist es, ruhig und entspannt zu sein. Machen Sie es sich mit Kissen im Bett bequem oder setzen Sie sich in einen gemütlichen Sessel.
     
    • Kuscheln Sie mit Ihrem Baby Haut-auf-Haut. Legen Sie Ihr Baby auf Ihren nackten Oberkörper, zwischen Ihre Brüste. Der gegenseitige Hautkontakt hilft Ihnen beiden, sich zu entspannen.

     

    • Versuchen Sie nicht, das Trinken des Babys zu erzwingen. Überlassen Sie es Ihrem Baby, wann es mit dem Trinken beginnen möchte. Sie können Ihr Neugeborenes sanft in die richtige Richtung weisen und unterstützen, aber Sie sollten auf keinen Fall etwas forcieren. Zudem ist es wichtig, dass sich Ihr Baby Ihrer Brust zuwendet. Versuchen Sie nicht, die Brust durch ein nach vorne beugen zum Mund des Babys zu bewegen.

     

    • Finden Sie eine bequeme Position. Manchmal ist das Geheimnis nur, zu wissen, welche Positionen funktionieren und welche nicht. Probieren Sie verschiedene Stillpositionen aus, die Ihrem Baby beim Trinken helfen können.

     

    • Versuchen Sie, Ihr Baby mit kleinen Tricks zu animieren. Streichen Sie zunächst mit Ihrer Brustwarze über die Nase Ihres Babys, um dessen Sinne zu aktivieren. Dies hilft Ihrem Baby, den Mund so weit zu öffnen, dass es Ihren Warzenhof besser umschliessen kann.

    2. Die Brustwarzen schmerzen beim Stillen

     

    In der Anfangszeit kann es häufiger vorkommen, dass Ihre Brustwarzen empfindlich reagieren. Doch dagegen können Sie etwas tun. Wenn Sie beim Stillen Schmerzen haben, kann dies unterschiedliche Ursachen haben, von Hautempfindlichkeit bis zu einer ungeeigneten Stillposition. Die folgenden Tipps helfen Ihnen in den ersten paar Tagen mit diesem Problem:

     

    • Entleeren Sie Ihre Brust. Es ist wichtig, dass sich nach dem Stillen keine Milch mehr in Ihrer Brust befindet. Insbesondere, da eine nicht vollständig entleerte Brust zu blockierten Milchgängen oder einer Mastitis führen kann. Sofern Sie das Gefühl haben, dass noch Milch in der Brust vorhanden ist, können Sie diese abpumpen, um Ihre Brüste vollständig zu entleeren.

    • Achten Sie auf die Stillposition. Ihr Baby muss beim Trinken richtig an der Brust anliegen. Sein Mund sollte Ihre gesamte Brustwarze und den grössten Teil Ihres unteren Warzenhofs umschliessen.

    • Verwenden Sie heisse und kalte Kompressen. Mit einer Kompresse oder einem Gelkissen können Sie Ihre Brüste kühlen oder erwärmen. Der kühlende Effekt des Gelkissens hilft, Schmerzen in den Brustwarzen zu lindern. Eine Massage kann diesen Effekt zusätzlich verstärken. Der wärmende Effekt des Gelkissens unterstützt die Entspannung des Gewebes, die Lösung von blockierten Kanälen sowie die Milchproduktion.

     

    Sollten die Schmerzen anhalten, dann wenden Sie sich an Ihren Stillberater. Finden Sie gemeinsam schnell eine Lösung, um Problemen wie geringer Milchversorgung oder Mastitis vorzubeugen.

    3. Rissige Brustwarzen 

     

    Auch ein Einreissen der Brustwarzen zählt zu den häufigen Problemen beim Stillen. Es kommt vor, wenn die Brust vom Babymund nicht richtig umschlossen wird. Hat Ihr Baby nicht genügend Brustgewebe im Mund, dann saugt es stattdessen nur an Ihrer Brustwarze. Das kann dazu führen, dass diese einreisst, was beim Stillen Schmerzen auslöst. Sie sollten die Brustwarze in dem Fall umgehend behandeln lassen. Sonst könnten sich die Schmerzen verschlimmern oder es kommt zu einer Infektion.

     

    Wir möchten Sie dabei unterstützen, dass das Stillen so angenehm wie möglich verläuft. Diese Tipps helfen Ihnen, Ihre Brustwarzen zu beruhigen und zu schützen:

     

    • Tupfen Sie abgepumpte Muttermilch auf Ihre Brustwarzen. Sie haben richtig gelesen, Sie können tatsächlich Ihre eigene Muttermilch verwenden, wenn das Stillen weh tut und Sie Ihre rissigen Brustwarzen heilen möchten. Tragen Sie einfach ein paar Tropfen Muttermilch auf Ihre Brustwarzen auf und lassen Sie sie an der Luft trocknen.

    • Regen Sie vor dem Stillen den Milchfluss an. Wenn Sie vor dem Füttern Ihres Babys warme Kompressen über den Warzenhof legen und etwas Muttermilch ausstreichen, können Sie den Milchfluss anregen.

    • Verwenden Sie bei wunden Brustwarzen einen Brustwarzenschutz. Während Sie Ihre schmerzenden Brustwarzen heilen, können Sie durch die Verwendung schützender Brusthütchen die Probleme beim Stillen minimieren. Zudem hilft das Auftragen von Brustwarzencreme nach dem Füttern, den Bereich zu beruhigen und die Brust mit Feuchtigkeit zu versorgen.

    • Tragen Sie zwischen den Stillzeiten Brustschalen. Schützen Sie Ihre Brustwarzen davor, an Ihrer Kleidung zu scheuern, indem Sie zwischen den Stillzeiten Brustschalen benutzen. Tragen Sie sie einfach in Ihrem BH, um möglichen Reizungen der Brustwarzen vorzubeugen und ebenso überschüssige Muttermilch aufzufangen. Alternativ können Sie Stilleinlagen verwenden, um mögliche Muttermilch-Flecken auf Ihrer Kleidung zu verhindern.

    • Denken Sie an die richtige Stillposition. Um schmerzende oder rissige Brustwarzen zu vermeiden, hilft oft eine andere Stillposition. Oder Sie verwenden ein Kissen, um das Baby an Ihre Brust zu heben.

    • Probieren Sie vor oder nach dem Stillen Thermopads us. Kalte Gel Pads helfen Ihnen nach dem Stillen, wunde Brustwarzen zu beruhigen.

    • Scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten. Sollten die Risse nicht verheilen oder Sie einfach weitere Fragen zum Stillen haben, bitten Sie ruhig um Hilfe und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder anderes medizinisches Fachpersonal.
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    4. Das Baby hustet beim Stillen

     

    Wenn Sie als junge Mutter das erste Mal stillen und sich die Milchversorgung aufbaut, kommt es oft vor, dass der Milcheinschuss zunächst sehr stark ist. Dieser schnelle Milchfluss kann dazu führen, dass Ihr Baby sich während des Stillens verschluckt, hustet oder Milch ausspuckt. Dies gehört zu den Stillproblemen, die normalerweise verschwinden, wenn die Milch geregelter fliesst. In der Zwischenzeit helfen Ihnen diese Tipps:
     

    • Der Scherenhandtrick. Reduzieren Sie den Milchfluss etwas, indem Sie Ihre Finger beim Stillen vorsichtig wie eine Schere über Ihre Brustwarze legen.

    • Einschränkende Stillposition oder vor dem Stillen Milch abpumpen. Es kann nützlich sein, während des Stillens eine Liegeposition einzunehmen, die den Milchfluss drosselt. Ein weiterer Trick, um den Milchfluss zu verlangsamen, besteht darin, vor dem Stillen ein wenig Muttermilch abzupumpen.

    • Erhöhte Milchproduktion regulieren. Wenn die Milch zu Beginn sehr stark einschiesst, so versuchen Sie entweder, ein wenig der Milch abzupumpen oder den ersten Einschuss mit einem Handtuch aufzufangen. Für ein angenehmes und trockenes Gefühl können zudem Stilleinlagen helfen.

    5. Flache Brustwarzen oder Schlupfwarzen

     

    So wie der weibliche Körper selbst, ist auch jedes Paar Brüste anders. Brustwarzen haben unterschiedliche Formen und Grössen. Sie können zum Beispiel flach, invertiert oder auch gross sein.
     

    Zum erfolgreichen Stillen muss Ihr Neugeborenes vollständig an Brustwarze und Brust saugen. Wenn Sie Schlupfwarzen oder flache Brustwarzen haben, brauchen Sie daher ein wenig zusätzliche Hilfe, damit das Baby erfolgreich trinken kann. Wichtig ist zu wissen, dass Sie damit nicht allein sind: Bis zu 10% aller Frauen geht es ebenso1. Hier sind einige praktische Tipps, wie Sie mit flachen oder umgekehrten Brustwarzen dennoch stillen können:
     

    • Helfen Sie mit Ihren Fingern nach. Sie können versuchen, Ihre Brustwarzen mit Ihren eigenen Fingern zu verlängern. Sie können jedoch auch versuchen, mithilfe einer Milchpumpe die Brustwarzen vor dem Stillen herauszuziehen. Der Grund für invertierte Brustwarzen sind häufig verkürzte Milchgänge. Diese kann man ähnlich wie Sehnen dehnen.

    • Verwenden Sie die Niplette. Mit diesem einfachen, nichtinvasiven Hilfsmittel können Sie Ihre Brustwarzen auf sanfte Art langfristig nach aussen kehren. So kann Ihr Baby richtig an der Brust saugen.

    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Falls Sie sich Sorgen über Ihre Brustwarzen machen sollten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

    Geben Sie Acht auf Ihre Brüste

     

    Das Stillen tut weh oder Sie haben anderweitige Probleme beim Stillen? Vergessen Sie bitte nicht, dass dies häufig vorkommt und nichts ist, was Sie still und heimlich erdulden müssen. Im Gegenteil: Probleme beim Stillen sind häufig ein Anzeichen für ein falsches Anlegen des Babys.

    Egal, ob Sie das erste Mal stillen oder Ihr viertes Kind geboren haben, jedes Baby-und-Mutter-Duo ist anders und keine Erfahrung beim Stillen gleicht der anderen. Sie sollten für sich selbst herausfinden, wie Sie Ihre Brüste richtig pflegen, damit Sie und Ihr Baby gemeinsam die Intimität des Stillens erfahren können. Ihr Baby richtig kennenzulernen, ist ein elementarer Teil der Elternschaft.

     

    Durch das Stillen können Sie gemeinsam mit Ihrem Neugeborenen wertvolle hautnahe Momente erleben und so unschätzbare Nähe geniessen.

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    1 Geist, C., & Ahrendt, C. (2007). Hebammenkunde: Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf ; 75 Tabellen. Stuttgart: Hippokrates-Verl.