Von Philips ∙ 31. Juli 2025 ∙ Lesezeit: 10 Minuten
Mit der Beschleunigung des digitalen Wandels im Gesundheitswesen wechseln immer mehr dienstleistende Unternehmen von herkömmlichen lokalen Bildgebungssystemen zu cloud-basierten SaaS-Plattformen (Software as a Service). Dieser Schritt verspricht mehr Skalierbarkeit, eine verbesserte Zusammenarbeit und langfristige Kosteneinsparungen. Gleichzeitig bringt er jedoch auch wichtige Überlegungen zum Datenschutz, zur Cybersicherheit und zur Integration mit sich. Die Vor- und Nachteile von SaaS in der medizinischen Bildgebung zu kennen, ist für IT-Verantwortliche und das Klinikteam, die diesen Infrastrukturwandel bewältigen müssen, von entscheidender Bedeutung.
Das Gesundheitswesen unterliegt seit langem einigen der strengsten Vorschriften wie solchen zum Schutz sensibler Patientendaten. SaaS- und cloud-basierte Lösungen sind so konzipiert, dass sie die geltenden Vorschriften wie HIPAA, DSGVO und relevante Normen wie ISO erfüllen. So werden ein zuverlässiger Datenschutz und die nahtlose Einhaltung derartiger Vorschriften im Gesundheitswesen sichergestellt. In der Vergangenheit führten diese Vorschriften zu einer Präferenz für die lokale Datenspeicherung, da man davon ausging, dass diese eine bessere Kontrolle und in kritischen Situationen einen schnelleren Zugriff ermöglichte. Daher bleibt das Gesundheitswesen einer der zurückhaltendsten Sektoren, wenn es um die Einführung der Cloud geht. Nur 47% der sensiblen Daten werden in der Cloud gespeichert, verglichen mit 61% in anderen Branchen.[1] Der Gesundheitssektor verändert sich jedoch rasant. Er durchläuft einen tiefgreifenden digitalen Wandel, bei dem cloud-basierte SaaS-Lösungen eine entscheidende Rolle spielen. Diese Technologien gestalten die IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen neu, insbesondere in Bereichen wie der medizinischen Bildgebung. Skalierbare, sichere und zugängliche Plattformen entsprechen den heutigen Anforderungen der Branche und führen letztlich zu besseren Behandlungsergebnissen.
„Eine cloud-basierte Lösung gilt heute als moderner Ansatz für skalierbare, sichere und integrierte medizinische Bildgebung, der Merkmale wie Arbeitsablaufeffizienz, Remote-Zugriff und nahtlose Integration von Diensten unterstützt.“
Bei diesem Wandel geht es nicht nur um Technologie oder die Umstellung auf eine neue Software für das Gesundheitswesen, sondern um die Bewältigung einer sich abzeichnenden globalen Herausforderung. Angesichts eines prognostizierten Mangels von 11 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen bis 2030[2] ist der Bedarf an intelligenteren, effizienteren Systemen größer denn je. So stellt beispielsweise für einen standortübergreifenden Verbund im Gesundheitswesen oftmals die Koordination der Bildgebung und der gemeinsamen Nutzung von Befunden eine Herausforderung dar. Die Implementierung cloud-basierter Lösungen kann hier die Zusammenarbeit, Effizienz und betriebliche Flexibilität über mehrere Einrichtungen hinweg verbessern.
Das alles in Verbindung mit den diesjährigen externen Herausforderungen im Personalbereich, wie Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung und Fachkräftemangel, erfordert langfristige Investitionen in Strategien zur Mitarbeiterbindung und Motivationsförderung. SaaS-Lösungen ermöglichen es Gesundheitsdienstleistern hier, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen: Arbeitsabläufe lassen sich automatisieren, eine einrichtungsweite, nach Bedarf skalierbare Umgebung schaffen, die Zusammenarbeit fördern und letztendlich die Patientenversorgung verbessern. Fortschrittliche Tools zur Verwaltung der Arbeitsabläufe spielen eine wichtige Rolle bei der Workflow-Optimierung, der Prozessautomatisierung und der Erleichterung der teamübergreifenden Zusammenarbeit. SaaS-Lösungen verbessern die Effizienz der Arbeitsabläufe erheblich, indem sie Prozesse optimieren, manuelle Eingriffe reduzieren und eine schnellere, besser koordinierte Patientenversorgung ermöglichen. Da Gesundheitsdienstleister sich zunehmend von herkömmlichen lokalen Bildgebungssystemen abwenden, bieten cloud-basierte SaaS-Plattformen für das Gesundheitswesen überzeugende Vorteile wie Skalierbarkeit, verbesserte Zusammenarbeit und langfristige Kosteneinsparungen. Die Einführung der cloud-basierten Bildgebung birgt jedoch auch Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz, Cybersicherheit und Integration. Robuste Integrationsfunktionen sind für eine nahtlose Interoperabilität mit bestehenden Informationssystemen wie RIS, KIS und ePA sowie für die Einhaltung von Standards wie HL7, XDS und MWL/MPPS unerlässlich. In diesem Artikel sollen die Vorteile eines Umstiegs auf cloud-basierte Bildgebung speziell für das Gesundheitswesen betrachtet und die Faktoren herausgearbeitet werden, die IT-Verantwortliche beim Umstieg berücksichtigen müssen. 48% der europäischen Gesundheitsdienstleister investieren im Rahmen ihrer Strategie für Cybersicherheit und digitales Vertrauen in Cloud-Infrastruktur und -Plattformen.[3] Der Umstieg auf Cloud-Infrastrukturen und -Plattformen wird hauptsächlich durch die Notwendigkeit vorangetrieben, moderne digitale Lösungen wie Telemedizin, elektronische Gesundheitsakten (eGA) und KI-gestützte Analysen oder KI-gestützte SaaS-Tools zu unterstützen, mit denen sich die Effizienz der klinischen Dokumentation steigern lässt, während gleichzeitig zunehmende Datenmengen und Personalmangel bewältigt und Nachhaltigkeitsziele erreicht werden können. Die Cloud-Computing-Landschaft bietet eine Reihe von Bereitstellungsmodellen, die auf jeweils unterschiedliche Anforderungen, Strategien und Ressourcen zugeschnitten sind. Von vollständig verwalteten SaaS-Lösungen bis hin zu hybriden Modellen, die eine lokale Infrastruktur mit Cloud-Komponenten verbinden, können medizinische Versorgungseinrichtungen den Ansatz wählen, der am besten zu ihren Zielen passt. Für diejenigen, die einen schrittweisen Umstieg bevorzugen, bieten hybride Modelle die Balance zwischen den Vorteilen der Cloud und der Kontinuität der lokalen Infrastruktur. Im Gegensatz dazu verlagern vollständig cloud-basierte SaaS-Lösungen die IT-Verantwortung auf die anbietenden Unternehmen und stellen einen nahtlosen Ansatz dar, der den betrieblichen Aufwand reduziert.
Der Begriff SaaS – oder Software as a Service – bezeichnet Softwareanwendungen, die nicht lokal auf Servern oder einzelnen Geräten installiert sind, sondern die in der Cloud gehostet werden und auf die über das Internet zugegriffen wird. Die oftmals abonnementbasierten Lösungen ermöglichen es Gesundheitsdienstleistern, auch ohne umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur fortschrittliche digitale Tools zu nutzen.
„Der Umstieg auf SaaS in der Healthcare-IT ist mehr als nur eine Umstellung der Technologie: Es ist ein strategischer Wandel“,
der verschiedene Arten der Bereitstellung umfassen kann. Bei einem hybriden Modell erfolgt in der Regel der Betrieb der Infrastruktur lokal, gleichzeitig werden cloud-basierte Dienste genutzt. So behält das Unternehmen die Kontrolle und kann gleichzeitig schrittweise auf die vollständige Einführung der Cloud umstellen. Ein cloud-basiertes System unterstützt die sichere Datenspeicherung, den Datenaustausch und die Zusammenarbeit über verschiedene Abteilungen in medizinischen Einrichtungen hinweg und ermöglicht so skalierbare und kosteneffiziente Arbeitsabläufe. SaaS-Lösungen sind auf die Integration in bestehende Systeme ausgelegt, um Interoperabilität und einen reibungslosen Übergang von der bestehenden Infrastruktur zu gewährleisten. Beispielsweise könnte die Radiologie ältere Untersuchungen in der Cloud speichern und neuere Untersuchungen lokal vor Ort, um einen schnelleren Zugriff bei der täglichen Arbeit zu ermöglichen. Ein Radiologie-Informationssystem kann die Verwaltung der Arbeitsabläufe weiter optimieren und in cloud-basierten Umgebungen in das PACS integriert werden, was die Effizienz und Zusammenarbeit verbessert. Im Gegensatz dazu bieten vollständig verwaltete Cloud-Dienste eine einzige verantwortliche Anlaufstelle, die anbietenden Unternehmen sind für Hardware, Software, Upgrades, Skalierbarkeit und Sicherheit zuständig. SaaS kann dazu beitragen, die Betriebskosten und den Personalbedarf von medizinischen Versorgungseinrichtungen zu senken. Dieser Ansatz garantiert Softwarefunktionalität, Leistung, Kapazitätsmanagement und Datensicherheit, ohne die Einrichtung mit der komplexen Verwaltung der physischen Infrastruktur zu belasten. Zudem wird so der Verwaltungsaufwand für anbietende Unternehmen reduziert.
Die rasante Entwicklung der medizinischen Bildgebung und das exponentielle Wachstum der Menge an Bildgebungsdaten haben zur Folge, dass herkömmliche lokale Systeme für moderne medizinische Versorgungseinrichtungen zunehmend untragbar werden. Mit immer fortschrittlicheren Bildgebungsmodalitäten und einer immer größeren Anzahl diagnostischer Bilder stehen Gesundheitsdienstleister zunehmend unter dem Druck, den nahtlosen Zugriff, die nahtlose Speicherung und die nahtlose gemeinsame Nutzung kritischer Patientendaten über ihre Netzwerke hinweg zu gewährleisten. Mit skalierbarem Speicher und robuster Leistung stellt die Cloud-Technologie eine transformative Lösung dar, die sich auch ohne ständige Hardware-Upgrades an schwankende Bildgebungsvolumen anpassen lässt. Cloud-basierte PACS-Systeme ermöglichen die Verwaltung und Nutzung medizinischer Bilddaten in Echtzeit und unterstützen damit alle Bereiche, von der Radiologie über Bildgebungszentren bis hin den überweisenden Ärzt*innen. Diese Flexibilität ist für medizinische Einrichtungen unerlässlich, die ihre Arbeitsabläufe besser koordinieren, die diagnostische Genauigkeit steigern und die Behandlungsergebnisse verbessern möchten. Cloud-basierte Lösungen erlauben auch die nahtlose Integration elektronischer Patientenakten und anderer Systeme, sodass Ärzt*innen und medizinisches Fachpersonal an verschiedenen Standorten effizient zusammenarbeiten können. Die Möglichkeit zur Nutzung fortschrittlicher Analyse- und Prognoseinstrumente in einer Cloud-Umgebung ermöglicht es Dienstleistern, datengestützte Entscheidungen zu treffen, Bildgebungsprozesse zu optimieren und eine bessere Patientenversorgung zu bieten. Zumal das Gesundheitswesen vor beispiellosen Herausforderungen steht, die von Personalmangel bis hin zu steigenden Betriebskosten reichen.
„Die Nutzung von Cloud-Technologie ist nicht mehr optional. Sie ist eine strategische Notwendigkeit für medizinische Versorgungseinrichtungen, die wettbewerbsfähig bleiben, Compliance gewährleisten und schnell auf die sich ständig ändernden Anforderungen der modernen Patientenversorgung reagieren wollen.“
Die zunehmende Größe von Bildern und Komplexität diagnostischer Untersuchungen machen die Bildverwaltung zu einer ständigen Herausforderung, die häufig laufende Investitionen in Hardware mit sich zieht. Mit der Weiterentwicklung der einrichtungsweiten Bildgebung kann die Cloud ihre Stärken bei der Verwaltung und dem Zugriff auf Bilder und Daten voll ausspielen – in Bereichen wie Radiologie, Kardiologie, Pathologie, Orthopädie, Augenheilkunde und anderen, die unterschiedliche Bildgebungsverfahren nutzen, welche von modernen einrichtungsweiten Bildgebungsplattformen unterstützt werden. Ein cloud-basiertes PACS-System ermöglicht eine skalierbare, kosteneffiziente Verwaltung medizinischer Bilder und unterstützt die nahtlose Integration von elektronischen Patientenakten/elektronischen Gesundheitsakten, wodurch Arbeitsabläufe verbessert und der digitale Wandel in medizinischen Einrichtungen vorangetrieben werden. Cloud-basierte Lösungen für die einrichtungsweite Bildgebung bieten skalierbaren Speicherplatz für eine effiziente Bewältigung wachsender Datenmengen.
„Der Cloud-Computing-Markt im Gesundheitswesen wurde 2022 mit 39,4 Milliarden US-Dollar bewertet und wird bis 2027 voraussichtlich 89,4 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 17,8% entspricht.[7]“
Eines der wichtigsten Argumente für die Nutzung der Cloud ist die Skalierbarkeit des Modells. Ein Kostenvergleich alleine reicht nicht aus, entscheidend ist das Gesamtergebnis. Durch ihre Elastizität ermöglicht die Cloud eine automatische Skalierung von Ressourcen in Echtzeit, wodurch eine nahtlose Leistung gewährleistet und das Risiko von Systemausfällen minimiert werden. Da dies auf Seiten des anbietenden Unternehmens geschieht, kann die Cloud-Elastizität durch zuverlässige Skalierbarkeit und optimale Effizienz dazu beitragen, schwankende Auslastungen besser zu bewältigen. Die Cloud-Technologie unterstützt dies weiter durch Datenzugriff in Echtzeit, Interoperabilität und die Integration erweiterter Analysetools. Cloud-basierte Systeme erleichtern zudem die Speicherung, gemeinsame Nutzung von und den Remote-Zugriff auf medizinische Bilder über verschiedene Standorte und Geräte hinweg für eine nahtlose Zusammenarbeit und Interoperabilität. Dieser Aspekt ist entscheidend für die Bewältigung der wachsenden Nachfrage nach medizinischer Bildgebung ohne ständige Investitionen in Hardware. Ganz gleich, ob die Nachfrage nach diagnostischer Bildgebung aufgrund einer erhöhten Patientenzahl oder durch neue Bildgebungstechnologien steigt – das System passt sich ohne kostspielige Ausfallzeiten oder Infrastruktur-Upgrades an.
„56% der Führungskräfte im Gesundheitswesen[4] sind bereit, digitale Gesundheitstechnologielösungen zu nutzen, um die Auswirkungen des Personalmangels zu verringern. Sie suchen nach KI-gestützter Automatisierung zur Optimierung der Versorgungsleistung und der betrieblichen Effizienz.“
Dies ist notwendig, um dem Personalmangel entgegenzuwirken. In einer Welt, in der das Volumen medizinischer Bilddaten sprunghaft ansteigt, können herkömmliche lokale Lösungen einfach nicht mehr mithalten. Cloud-Modelle können zu einer schnelleren Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und sogar zwischen Einrichtungen beitragen. Cloud-basierte Bildgebungslösungen ermöglichen zudem besser koordinierte Arbeitsabläufe, indem sie den Austausch und die Verwaltung von Bildgebungsuntersuchungen über verschiedene Abteilungen hinweg vereinfachen, die Effizienz verbessern und die Betriebskosten senken. Die gemeinsame Nutzung medizinischer Bilder über cloud-basierte Systeme ist für die Zusammenarbeit zwischen medizinischen Fachkräften in Echtzeit unerlässlich, um die Interoperabilität und die Effizienz der Arbeitsabläufe zu verbessern. Eine kürzlich von Deloitte durchgeführte Studie hat gezeigt, dass mehr als 70% der befragten Healthcare-Führungskräfte weltweit davon ausgehen, dass die Produktivität ihrer Einrichtung im Jahr 2025[5] steigen wird. Cloud-basierte Systeme ermöglichen den Echtzeit-Zugriff auf Bildgebungsdaten von jedem Standort aus und fördern so die Zusammenarbeit zwischen Ärzt*innen und medizinischem Fachpersonal, selbst aus der Ferne. Im Gegensatz zu lokalen Lösungen, die eine laufende Pflege komplexer VPN-Konfigurationen für den Remote-Zugriff erfordern, darunter VPN-Server, VPN-Lizenzen (pro Benutzer und Jahr) sowie Benutzerverwaltung und Problembehebung, kann bei einer Cloud-Lösung über einen Webbrowser sicher auf das System zugegriffen werden, ohne dass benutzerspezifische Infrastrukturkonfigurationen erforderlich sind und der Zugriff zentral verwaltet wird. Diese Zugänglichkeit ist entscheidend für interdisziplinäre Teams, die für eine umfassende Patientenversorgung zusammenarbeiten; zudem verkürzt eine optimierte Cloud-Bereitstellung die Bildladezeiten. So erleichtern diese Plattformen die nahtlose Zusammenarbeit zwischen interdisziplinären Teams, ermöglichen den Datenaustausch in Echtzeit und eine verbesserte Patientenversorgung.
„Die Cloud-Technologie fördert die Dienstleistungen der Radiologie durch umfassende Verbesserungen bei Bildgebung, Befunderstellung und Arbeitsabläufen über mehrere Standorte hinweg.“
Integrierte KI-Tools in Cloud-Umgebungen optimieren die Arbeitsabläufe weiter, indem sie sich wiederholende Aufgaben wie Segmentierung und Konturierung automatisieren – sodass Radiolog*innen sich stundenlange manuelle Arbeit sparen können. Durch die verbesserte Interoperabilität gewährleisten diese Plattformen außerdem eine schnellere Befunderstellung, einen optimierten Patientenzugriff auf Ergebnisse und weniger Datensilos.
„Der finanzielle Druck bleibt weiterhin ein Problem, die durchschnittlichen operativen Margen von Krankenhäusern bleiben auch im Jahr 2023 aufgrund eingeschränkter Umsätze und der Inflation im negativen Bereich (–0,7% gegenüber 2% im Jahr 2021).[6]“
SaaS-Modelle senken die Gesamtkosten (TCO) von medizinischen Versorgungseinrichtungen, was angesichts der finanziell angespannten Lage besonders wichtig ist. Das nutzungsbasierte Cloud-Modell wandelt hohe Investitionsausgaben in adäquate Betriebskosten um und bietet mehr Flexibilität, wenn sich die klinischen Anforderungen ändern. Cloud-basierte Lösungen bieten medizinischen Versorgungseinrichtungen Skalierbarkeit ohne die hohe finanzielle Belastung durch lokale Infrastruktur. Cloud-basierte SaaS-Lösungen tragen außerdem zur Kostensenkung bei, indem sie die Datenmigration optimieren, die Systemintegration vereinfachen und den Bedarf an kostspieliger lokaler Infrastruktur minimieren. Eine aktuelle Studie ergab, dass 67% der medizinischen Versorgungseinrichtungen SaaS-Lösungen bei ihren Kaufentscheidungen priorisieren, um die Gesamtkosten (TCO) zu senken.[6] Die Möglichkeit, die Infrastruktur ohne große Kapitalinvestitionen zu skalieren, ist ein entscheidender Faktor, insbesondere für Krankenhäuser und kleinere Gesundheitsdienstleister mit knappen Budgets.
„Etwa 78% der führenden Einrichtungen im Gesundheitswesen geben an, dass die Verbesserung der Cybersicherheit in diesem Jahr Priorität habe.[7]“
Der Schutz des lokalen RIS/PACS ist von entscheidender Bedeutung, aber arbeitsintensiv und teuer. Die Kosten für die lokale Sicherheit steigen mit der Größe der Einrichtung und erzwingen mehr Investitionen in IT-Personal, Infrastruktur und Compliance. Software und Sicherheitsprotokolle zum Schutz vor Schwachstellen auf dem neuesten Stand zu halten (z.B. Windows-Updates, RIS/PACS-Software-Patches) erfordert regelmäßige System-Patches und -updates, strenge Penetrationstests und Sicherheitsaudits, die häufig externe Berater*innen und (oftmals kostspielige) externe Backups erfordern, um Daten im Falle von Cyberangriffen, Hardwareausfällen oder Naturkatastrophen wiederherzustellen. Cloud-basierte Lösungen beheben Sicherheitslücken proaktiv durch die Implementierung erweiterter Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und kontinuierliche Überwachung zum Schutz sensibler Patientendaten. Der sichere Zugriff auf medizinische Bilder und Patientendaten von überall aus ist ein entscheidender Vorteil cloud-basierter PACS-Lösungen, die die Zusammenarbeit, die betriebliche Effizienz und den Schutz der Patientendaten fördern. SaaS-Modelle erleichtern das Sicherheitsmanagement durch robuste, zentralisierte Sicherheitsfunktionen, einschließlich regelmäßiger Updates und Einhaltung von Standards wie HIPAA, DSGVO und der ISO/IEC 27000-Reihe.
Der Umstieg auf cloud-basierte einrichtungsweite Bildgebung verändert die Zukunft des Gesundheitswesens und bietet beispiellose Möglichkeiten für Effizienz, Zusammenarbeit und patientenzentrierte Versorgung. Mit cloud-basierten PACS- und SaaS-Lösungen können medizinische Einrichtungen die Beschränkungen herkömmlicher Systeme überwinden, Arbeitsabläufe bei der Bildgebung besser koordinieren und die diagnostische Genauigkeit über ihre Netzwerke hinweg verbessern. Zu den wichtigsten Erkenntnissen für Führungskräfte gehören die Bedeutung von skalierbarem Speicher, die nahtlose Integration mit elektronischen Patientenakten und robuste Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Patientendaten. Cloud-basierte Lösungen senken nicht nur die Betriebskosten, sondern lassen auch die Nutzung fortschrittlicher Analyse- und Prognoseinstrumente zu, die zu einer optimierten klinischen Entscheidungsfindung und besseren Behandlungsergebnissen beitragen.
Dies ist ein spezifisches Ergebnis für diese Einrichtung. Erzielbare Ergebnisse in anderen Einrichtungen und bei anderen Fällen können davon abweichen. Die Nutzung von Cloud-Diensten unterliegt ggf. lokalen Gesetzen und Vorschriften. HealthSuite Imaging ist möglicherweise nicht in allen Ländern verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Philips Vertriebsteam.
You are about to visit a Philips global content page
Continue